Kleinkram der letzten Wochen / KW42-48

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Wieder einmal eine kleine Zusammenfassung aus allerlei Erlebtem in der Werkstatt. Heute mit nassen Füßen, unserem X. Versuch effektiv Werkzeugeinlagen zu erstellen und wieder einmal Kabel ziehen.

Nasse Füße

Erst vor Kurzem hatten wir der Spinner TC65 gute 90 Liter Kühlschmierstoff gegönnt. Kurze Testläufe und die Einstellarbeiten an den Düsen waren abgeschlossen – als sich vor der Maschine langsam eine Pfütze bildete und sich immer weiter ausdehnte.

Der Übeltäter war schnell gefunden: Pumpe undicht. Mit einem starken Strhal flog KSS ausgerechnet in Richtung der

Fabian hatte die Pumpe netterweise schon ausgebaut und das Problem analysiert. Eine der drei haltebleche, die den Pumpenkörper zusammenhalten, fehlte. Vermutlich irgendwann mal gerissen und dann entsorgt…

Praktischerweise befand sich im Fundus noch ein kleines Reststück blech in den richtigen Abmessungen. Mit Flex und Bandsäge entstand kurzerhand ein Ersatz.

An der Pumpe: Rechts das Originalteil und links der Nachbau

Pilzzucht

Bisher hatten wir mit Kühlschmierstoff nur wenig Probleme, auch bei gelegentlicher Nutzung ist uns über all die Jahre nur einmal etwas gekippt.

Unsere Spinner TC65 hat scheinbar nicht nur einen schnellen Eilgang (zumindest für uns sind 24m/min flott), sondern auch ein schnelles Gubbel-Wachstum. Vermutlich hätte ich die KSS Wanne vor dem ersten Befüllen akribisch reinigen sollen…

Damit beim Spülen nicht die gesamte Maschine eingegubbelt wird habe ich einen Schlauch an den KSS Düsen befestigt. Nach etwa einer Stunde hatte der Systemreiniger die zähe Brühe schon merklich aufgetrennt.

Damit die Emulsion später fach- und umweltgerecht entsorgt werden kann habe ich mir in den Kleinanzeigen ein IBC geschossen. Version 600l hat die Außenmaße einer Standard EPAL (1.200 x 1.000mm)

In Ermangelung einer Tauchpumpe musste die Maschine selber ran. Das ging mit kippen der KSS Wanne erstaunlich gut, so dass am Ende nur noch knapp 4 Liter händisch abzuschöpfen waren.

Excalibur!

Beim Gewindeschneiden auf der Mantelfläche steigt die Maschine aktuell immer – recht reproduzierbar – bei ca. 3/4 der Gewindetiefe aus und meldet einen Fehler bei der Konturüberwachung.

Zunächst hatte ich zwei Vermutungen woran es liegen kann…

  • C Achse wird gegen die Bremse verschoben, da ich den Gewindebohrer nicht sauber eingemessen hatte
  • Die Bremse der C-Achse greift nicht ausreichend

Achse “TOOL” steht jedoch nicht für die C-Achse sondern die angetriebene Werkzeugachse. Vermutlich war der Bohrer beim vorbohren eher 4,0 – 4,1 anstatt der mindestens 4,2mm und hatte somit für eine Überlast gesorgt. Wieder etwas gelernt.

Bei der Einrichtung eines neuen Teils in 1.1237 haben wir dann ein bisschen größer Vorgebohrt und sind mit mehr Drehzahl ran gegangen… und siehe da, die Maschine produziert fehlerfrei M5 und M6er Gewinde, sogar in Stahl.

Werkzeugeinlagen die x.

Mit der Herstellung von Werkzeugeinlagen bzw. Schaumstoffeinlagen beschäftigen wir uns schon länger. Mittlerweile gibt es dazu ein paar brauchbare Tools, die schnell zu guten Ergebnissen führen. Ausgangslage ist ein A4 Blatt, welches als Größen- und Lageorientierung gilt.

Strom- und Druckluftversorgung

Mit der neupositionierung einiger Maschinen musste auch die Medienversorgung an einigen stellen angepasst werden. Nicht gerade eine beliebte Aufgabe, aber lose Kabel und Druckluftschläuche am Boden sind mir ein noch größerer Gräuel.

Durch die baulichen Begebenheiten lassen sich die Druckluftleitungen nicht in Ideallinie verlegen, womit sich leider auch unvorteilhafte Senken ergeben. Eigentlich ein No-Go, denn hier kann sich Kondenswasser sammeln.

Die gesamte Anlage hängt jedoch hinter einem leistungsstarken Drucklufttrockner und wird fein gefiltert sowie entölt… Erste Tests in Form von Demontage einzelner Abschnitte, haben jedoch keinerlei Anzeichen von Feuchtigkeit gezeigt. Scheint also, als ob die Druckluftaufbereitung ihren Dienst verrichtet.

Neuer 3D Taster / WP800

Angeblockt durch einen guten Preis inklusive schnellem Versand aus Deutschland, habe ich mich verleiten lassen einen WP800 bei AliExpress zu kaufen. Wieso das identische Produkt von einem deutschen Distributor für mehr als das doppelte verkauft wird erschließt sich mir jedenfalls nicht.

Gut, eine Kleinigkeit war dann doch… die eingebauten Batterien waren natürlich so leer, dass die Restspannung bereits im zweistelligen Milivoltbereich lag.

Holzarbeiten

Aus Opas Altbestand sind noch einige letzte Bohlen Buche und Eiche vorhanden. Daraus stellen wir hin und wieder kleine Sachen her… für ganze Möbel reichen die Stücke leider nicht mehr.

Mehr Platz

Das wir Fans von Schubladenschränken sind dürfte mittlerweile bekannt sein. Jetzt hat wieder ein neuer Schrank in die Werkstatt gefunden und wird auch schon wieder fleißig befüllt.

Der blau lackierte “Schandfleck” in der Mitte bekommt bei nächster Gelegenheit noch mal einen neuen Anstrich in Resedalgrün. So kann das natürlich nicht bleiben.

Aufräumen

Mittlerweile sind schon diverse Teile von der Maschine gefallen und das bedeutet aufräumen. Leider haben wir keinen Späneförderer, also muss das Kehrblech ran.

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