Montage Nutentisch

Fabian und ich haben beide ziemlichen Gefallen an der Aluminiumzerspanung gefunden, mussten das Material bisher jedoch immer über selbstgebaute Spanner (Oder Spax Schrauben) auf der Opferplatte spannen. Seit ein paar Tagen ziert jetzt eine massive Aluminium Nutenplatte die Maschine.

Die Platte besteht aus fein gefrästem und gegossenem Aluminium, welches im Vergleich zu den billigen gewalzten / gezogenen Nutenplatten spannungsfrei und sehr präzise ist. Noch steifer wäre nur Stahl, was jedoch in der gleichen Güteklasse etwa 3x so teuer ist.

Montage

Bevor die Platte (ca. 20Kg) an ihren Platz kann, muss ein Teil der Opferplatte weichen. Bei Bedarf kann man die beiden Platten jedoch einfach wieder austauschen.

Durch die Montage der Nutenplatte auf dem Guss Maschinenbett (Richttisch) sollten die vom Hersteller angegebenen Toleranzen reproduzierbar sein.

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Hier stellen wir (mit Hilfe der neuen MMS!) die M8 Befestigungsbohrungen im Raster 3X3 her.

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Leider hat sich beim durchbohren der hinteren Befestigungsreihe gezeigt, dass wir mit ca. 2mm Versatz auf andere, bereits im Maschinenbett vorhandene M8 Bohrungen getroffen sind. So blieb uns nichts anderes übrig als Langlöcher zu fräsen.

Erster Test

Jetzt fehlt nur noch ein brauchbarer Maschinenschraubstock mit Niederzugbacken und reproduzierbarer Werkstückpositionierung. Für Testzwecke tut es auch das China Modell von der Standbohrmaschine, welches mittels Messuhr parallel zu Y ausgerichtet wurde.

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Vermessung

Leider ohne Foto.

Um die Ausrichtung der Nutenplatte zu kontrollieren, wurde die Z Achse mit einer Messuhr ausgestattet und damit die Oberfläche im Raster 10×10 vermessen. Die Toleranz lag dabei wie erwartet sehr nah an den im Messprotokoll des Herstellers angegebenen Werte.

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