Neuigkeiten vom Wochenende

Hier eine kleine Zusammenfassung vom Wochenende…

 

Blindleistung mal anders

Die Umbauarbeiten von vor ein paar Wochen (Kabeldurchführungen der Schaltschränke) haben noch ein paar Nacharbeiten verursacht.

Im Schaltschrank der Steuerung kam es zu mehr als 2A Leerlaufstrom, laut Berechnung hätten die Sensoren und sonstigen Bauteile nur 0,1A ziehen dürfen. Wie sich nachher herausgestellt hat, war die neue LED Arbeitsbeleuchtung beim provisorischen Anschluss verpolt worden und zieht dabei 2A.

Hier ein Bild bei der Fehlersuche ohne die Kabeltunnel Abdeckungen:

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Wackelnde Griffe

Nachdem das Elektronikproblem behoben war, musste der Griff der ausziehbaren Schaltschränke nochmal fixiert werden. Nach unzähligen Bewegungen hatte sich dieser los gerüttelt, was aufgrund der Lage hinter den Montageplatten gar nicht zu einfach zu beseitigen war. Jetzt sind die Schrauben mit hochfester Schraubensicherung hoffentlich bis an das Lebensende der Maschine „wartungsfrei“.

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Helles Arbeitslicht

Hier mal ein Bild des von Fabian kürzlich angebrachten Arbeitslichts. Neben einer besseren Übersicht sollte es in Zukunft auch deutlich bessere Fotos von der Bearbeitung geben…

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Ein Labyrinth aus Holz

Momentan übe ich mich in der Herstellung von Lernspielzeug aus Holz. Hier entsteht ein Kugellabyrinth aus 12mm MDF:

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Die Bearbeitungszeit für die Innen und Außenkonturen lag bei ca. 6,5 Minuten, durchgeführt mit einem 8mm VHM Zweischneider für Holz von Sorotec. Durch die spezielle Nut wird das Material nicht nach oben gezogen und franst fast gar nicht aus – so muss deutlich weniger nachbearbeitet werden.

Nach der Behandlung mit Öl wirkt selbst MDF gleich viel wertiger:

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Kleinteile aus Alu

Für einen Kumpel entstanden folgende kleine Aluteile auf der Maschine. Hier erstmal der Prototyp mit noch dem ein oder anderen Schönheitsfehler.

Eigentlich schade drum, aber dünneres Material hatte ich gerade nicht da: Damit ich die Höhe effektiv halbieren kann, wurden zusätzlich zu den Stufenbacken noch Parallelunterlagen verwendet. Bei knapp 2 Tonnen (pneumatischer) Spannkraft sollte das für meine eher leichte Alubearbeitung noch mehr als genug klemmen.

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Um möglichst wenig das Werkzeug zu wechseln sowie den Nullpunkt suchen zu müssen, verwende ich hier nur drei Werkzeuge. Von Links nach Rechts: 20mm Planfräser, 6mm Dreischneider, 90 Grad Fasenfräser.

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Bearbeitungsschritt 1:

Mit dem 20mm Planfräser geht es dem Material an den Kragen.

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Bearbeitungsschritt 2:

Jeweils zwei Sack und zwei Durchgangslöcher werden gefräst. Hier wird später eine Achse bzw. ein Pin durchgeführt. Verwendet wurde ein 6mm Holex Dreischneider mit Zentrumsschliff.

 

Bearbeitungsschritt 3:

Damit ich die Konturen ohne Umspannen sauber bearbeiten kann, wird das Teil nun über zwei M6 Schrauben gespannt. Um all zu große Vibrationen vorzubeugen habe ich im CAM die Zustellung minimiert.

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Die neue Beleuchtung macht nicht nur das Arbeiten leichter… auch die Fotos werden merklich besser ausgeleuchtet.

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Bearbeitungsschritt 4:

Mit einem 8mm Fasenfräser werden noch die Kanten gebrochen

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Fertig! Wie beschrieben war das der erste Prototyp… jetzt geht es an die Optimierung des Teils und der Durchlaufzeit.

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Soweit hat die Bearbeitung gut geklappt. Ich freue mich jedoch schon auf den Werkzeugwechsler, sowie die automatische Werkstückantastung, die Fabian in den letzten Wochen geplant hat… Denn die meiste Zeit habe ich heute mit Werkzeug einspannen und Nullpunkt setzen verbracht.

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